Viagra
Viagra wirkt durch die Verbesserung der Blutzufuhr in den Penis, was zu einer stabilen Erektion führt. Je besser die Duchblutung des Penis ist, desto höher ist der Grad der Erektion. Vor etwa 11 Jahren machten drei Wissenschaftler eine durchschlagende Entdeckung, die das Leben von Millionen von Männern grundlegend änderte – sie demonstrierten, dass Stickoxid als Signalmittel zwischen den menschlichen kardiovaskulären Zellen dient und am Prozess der Erektion teil nimmt; für diesen Beitrag erhielten die Wissenschaftler den Nobelpreis in Physiologie und Medizin.
Der Effekt von Viagra basiert auf seiner aktiven Komponente, die als Sildenafilcitrat bekannt ist. Viagra kam 1998 auf den Markt und musste sich seitdem gegen zwei andere Präparate behaupten, die ähnliche aktive Komponenten hatten – Tadalafil und Vardenafil. Viagra wirkt auf folgende Weise: Stickoxid wird in den Weichkörper des Penis ausgeschüttet und erhöht dort den Anteil an cGMP (zyklisches Guanosin Monophosphat), das das Muskelgewebe weich macht und entspannt, was zu erhöhter Blutzufuhr und zur Erektion führt. Sildenafilcitrat hemmt das Phosphodiestrase Typ 5 (PDE5), ein Enzym, das die Blutzufuhr in den Penis regelt und für die Hemmung von cGMP verantwortlich ist, und daher bei einem Mann die vollständige Erektion verhindern kann. In der Folge erreicht der Mann eine stabile Erektion, die mehrere (3-5) Stunden andauert.









